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Im Zeitalter der Digitalisierung sind neue Arbeitskonzepte gefragt. Wie diese ausschauen können, wird hier im Rahmen eines lebendigen Experiments getestet.

Die Digitalisierung stellt die Art und Weise, wie wir Arbeit verstehen und leben, grundlegend auf den Kopf.
Neue Technologien führen dazu, dass klassische Arbeitskonzepte mit ihren starren zeitlichen, räumlichen und organisatorischen Parametern nicht mehr funktionieren - „new work“ ist angesagt und damit eine neue Art, produktiv zu sein, geprägt von Selbstständigkeit, Flexibilität und Kooperation innerhalb von Teams und über die Team- oder sogar Unternehmensgrenzen hinweg. Die Voraussetzung dafür: Eine digitale, neue Unternehmenskultur, die auch die neue Kernkompetenz #Experimentability unterstützt.

Gerhard Fehr, Geschäftsführer FehrAdvice & Partners.

In der Heumühle wird jedenfalls im Rahmen eines innovativen Experiments getestet, wie ein modernes Office-Design, das die Erreichung bestimmter Ziele bestmöglich unterstützt, ausschauen könnte. Das historische Gebäude soll dabei das starke Fundament, das die Verhaltensökonomie – das wesentliche Geschäftsfeld von FehrAdvice & Partners – darstellt, symbolisieren.

Im Sinne von „new work“ unterstützt die Heumühle „activity based work“, wobei über den Tag hinweg verschiedene Tätigkeiten verrichtet werden und dabei jeweils ein anderes Umfeld genutzt wird. Dazu gehören die Begegnungsflächen im Erdgeschoß, wo sich eine Cafeteria im Town-Hall-Stil befindet, moderne Desk-Sharing-Workspaces im mittleren Geschoß sowie Räumlichkeiten für Workshops und Besprechungen in der oberen Etage.

Das klassische Großraumbüro ist für den renommierten Verhaltensökonom im Zeitalter der Digitalisierung unverantwortlich. „Heute werden andere Interaktionsmöglichkeiten benötigt“, meint er. Wie das perfekte Arbeitsumfeld der Zukunft konkret ausschaut, wird sich für Fehr erst weisen und niemals endgültig sein: „In fünf Jahren werden neue Technologien im Arbeitsalltag ankommen, die wiederum andere Anforderungen an Möbel und Design stellen.“ Ein Grund mehr für Unternehmen, experimentierfreudig- und fähig zu werden und sich auf Neues einzulassen.

„Nur Unternehmen, die experimentierfähig sind und sich schnell und unkompliziert neues Wissen aneignen, können sich auch in der digitalen Welt, die von Innovation und Veränderung geprägt ist, auch erfolgreich bewegen“, erklärt Gerhard Fehr, Gründer und Geschäftsführer von FehrAdvice & Partners. Um ein großes Experiment handelt es sich auch beim neuen Wiener Büro der Schweizer Unternehmensberatung, das Anfang Oktober im vierten Bezirk bezogen wurde. Gemeinsam mit dem Salzburger Objekteinrichter Selmer teilt man sich diese einzigartige historische Location: die Heumühle, die im 14. Jahrhundert errichtet wurde und der älteste Profanbau Wiens ist.

Ohne fixe Arbeitsplätze, mit vielen Freiräumen, um kreativ und produktiv zu sein, arbeiten hier die beiden Unternehmen zusammen, die inhaltlich kaum Überschneidungen haben – experimentell und offen für neue Erkenntnisse.

Die Heumühle kann als lebendiger Showroom für „new work“ verstanden werden, in dem sich Selmer-Kunden direkt vor Ort ein Bild machen können, wie die innovativen Office-Lösungen des Objekteinrichters von den beiden Teams genutzt werden. „Für uns steht die Frage im Vordergrund, wie wir eine inspirierende Arbeitsumgebung schaffen können, in der man sich wohl fühlt und bereit ist, sein gesamtes Potenzial abzurufen“, so Fehr.